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/ecm diskurs 31
Das Jüdische Museum Berlin, das ich mir erträume.

 

Samstag, 13. Mai 2017, 19.00 Uhr
Universität für angewandte Kunst Wien, Stubenring 3, 1010 Wien, Dachgeschoß SR 3

Vortrag Léontine Meijer-van Mensch Direktorin Jüdisches Museum Berlin
Moderation Monika Sommer /ecm Leitungsteam, Direktorin Haus der Geschichte Österreich

Das Jüdische Museum Berlin steht an einem Wendepunkt: Im Februar diesen Jahres folgte die Niederländerin Léontine Meijer-van Mensch der bisherigen Programmdirektorin Cilly Kugelmann nach, die diese Aufgabe nahezu seit der Eröffnung des Museums im Daniel Liebeskind-Bau 2001 inne hatte.
Was erträumt sich Meijer-van Mensch vom Jüdischen Museum Berlin, das sich als lebendiger Ort der Reflexion über die jüdische Geschichte und Kultur sowie über Migration und Diversität in Deutschland versteht? Wie wirkt sich die fundierte museologische Positionierung von Léontine Meijer-van Mensch auf die Programmgestaltung aus? Wie bzw. in welchen Bereichen der Museumsarbeit wird die museologische Reflexion in die Praxis Eingang finden?

Eintritt frei
Anmeldung unter: ecm_anmeldung@uni-ak.ac.at

/ecm diskurs 32
Was wollen wir von der Zukunft? Museumsvisionen zwischen Möglichkeitssinn und Wirklichkeitssinn.

 

Mittwoch, 28. Juni 2017, 19.00 Uhr
Im Rahmen der essence, der Jahresausstellung der Angewandten

Gerald Bast Rektor Universität für angewandte Kunst Wien, Angelika Fitz Direktorin AZW Wien, Stella Rollig Direktorin Belvedere und 21er Haus Wien im Gespräch mit Beatrice Jaschke Co-Leiterin /ecm Wien

Die Zukunft ist in aller Munde. Gegen den Stillstand wird sie in Zeiten der Krise zum Motor für emanzipative Ansprüche, aber auch für die Implementierung eines neoliberalen „change managements“ herangezogen. So stellt sich die Frage, welche Zukunft des Museums wir meinen. Denn Museen befinden sich heute in einem Spannungsfeld zwischen Ökonomisierung, Erfolgsdruck und einem ebenso politischen wie wissenschaftlichen Anspruch gesellschaftlicher Partizipation. So entsteht ein Diskurs, der Demokratisierung fordert, während Institutionen zugleich Tendenzen der Privatisierung und Refeudalisierung ausgesetzt sind. Wie positionieren sich Institutionen in diesen Widersprüchen? Und welche Weichen für welche mögliche Zukunft werden dabei gestellt?
Die Diskussion ist ein Anlass gemeinsam mit EntscheidungsträgerInnen, die für progressive Ansätze stehen, über Gegenwart und Zukunft des Museums nachzudenken und dabei grundsätzliche Visionen wie auch konkrete Programmatiken zu formulieren.

Eintritt frei
Anmeldung unter: ecm_anmeldung@uni-ak.ac.at

Kuratieren als antirassistische Praxis

 

Hg. von Natalie BAYER / Belinda KAZEEM-KAMIŃSKI / Nora STERNFELD

Mit Text- und künstlerischen Beiträgen von Kemi BASSENE / Natalie BAYER, Mark TERKESSIDIS / Belinda KAZEEM-KAMIŃSKI / Imayna CACERES, Sunanda MESQUITA, Sophie UTIKAL / Nuray DEMIR, Nanna HEIDENREICH, Silvina DER-MEQUERDETCHIAN / Bonaventure SOH BEJENG NDIKUNG / Minna HENRIKSSON / Thomas J. LAX / Verena MELGAREJO WEINANDT / Bahareh SHARIFI, Sandrine MICOSSÉ-AIKINS / Katharina MORAWEK / Naomi RINCON GALLARDO / Nora STERNFELD / Third Space Helsinki (Marianne NIEMELÄ, Christopher WESSELS, Ahmed AL-NAWAS) / Jelena VESIĆ u.a.

Die Publikation Kuratieren als antirassistische Praxis reflektiert Museen und Ausstellungen in der Gegenwart aus Perspektive der Institutionskritik, postkolonialen Museologie sowie der kritischen Migrations- und Regimeforschung. Dabei geht es aber auch über die kritische Analyse hinaus, um Strategien und Handlungsformen verschiedener Ansätze zu versammeln, die ein Kuratieren als antirassistische Praxis denkbar machen. Die Beitragenden des Sammelbandes fokussieren Handlungsmacht an den Schnittstellen zwischen sozialen Kampffeldern und kuratorischen Praxen. Dabei zeigen sie verschiedene Verhältnisse im Kämpfen um und gegen Repräsentation auf. In diesem Sinne stehen Strategien wie Talking Back ebenso im Fokus wie Kontaktzonen und Ansätze der Wiederaneignung.

Cover: Naomi Rincón Gallardo. The Formaldehyde Trip (2017) Photo: Eliana Cetto.

 

Die Publikation erscheint im Rahmen der Publikationsreihe
curating. ausstellungstheorie & praxis

 

Ausgehend von aktuellen Debatten im Ausstellungsfeld versammelt die Publikationsreihe curating. ausstellungstheorie & praxis theoretisch fundierte Ausstellungs- und Museumsanalysen, reflektiert Praktiken des Ausstellens und widmet sich im Sinne eines „angewandten Ausstellens“ Handlungsräumen experimenteller kuratorischer Strategien.

Die Publikationsreihe wird herausgegeben von Martina GRIESSER / Christine HAUPT–STUMMER / Renate HÖLLWART / Beatrice JASCHKE / Monika SOMMER / Nora STERNFELD / Luisa ZIAJA und erscheint in der Edition Angewandte. Buchreihe der Universität für angewandte Kunst Wien, herausgegeben von Rektor Gerald BAST.

 

Save the date – Buchpräsentation

 

23. November 2017
Universität für angewandte Kunst Wien

Der Sammelband reflektiert Museen und Ausstellungen aus Perspektive der postkolonialen Museologie sowie der kritischen Migrations- und Regimeforschung. Dabei geht es über die kritische Analyse hinaus, um die Versammlung von Strategien und Handlungsformen, die Kuratieren als antirassistische Praxis denkbar machen. Moderiert von Can Gülcü sprechen die Herausgeberinnen über Handlungsmacht an den Schnittstellen zwischen sozialen Kampffeldern und kuratorischen Praxen. Dabei tritt das Verhältnis von Kämpfen um und gegen Repräsentation in den Blick. Während die Ansätze diskutiert werden, geben Projektionen Einblick in das Buch.

Begrüßung Rektor Gerald BAST
Die Herausgeberinnen Natalie BAYER, Belinda KAZEEM–KAMIŃSKI und Nora STERNFELD im Gespräch mit Can GÜLCÜ
Live-Act von EBOW
Gestaltung und Projektionen von Renate HÖLLWART